Auszüge aus der Gartenordnung

-         Das Errichten oder Verändern von Lauben und Bauwerken in den Kleingärten ist nur nach vorheriger Genehmigung durch den Vorstand und soweit erforderlich, mit behördlicher Genehmigung gestattet. Der Pächter ist verpflichtet, jede beabsichtigte Baumaßnahme schriftlich mit einer zeichnerischen Darstellung dem Vorstand einzureichen.

 

-         Elektroanschlüsse und Anlagen müssen den geltenden Vorschriften entsprechen und sind von einem zugelassenen Fachbetrieb abzunehmen

 

-         Wasserleitungen sind Sommerleitungen. Die Wasserzähler sind Eigentum des Pächters. Sie sind in einem funktionstüchtigen Zustand zu halten. Defekte Wasseruhren sind auf eigene Kosten zu wechseln. Die Zählerstände (alt/neu) sind dem Vorstand mit zu teilen. Der Vorstand veranlasst die Verplombung

 

-         Sonstige bauliche Nebenanlagen, wie nicht überdachte Freisitze, Feuchtbiotope, Planschbecken, Gewächshäuser oder Geräteschuppen, sowie der Umbau der Gartenlaube, bedürfen der Antragstellung des Pächters und der Zustimmung durch den Vereinsvorstand. Die Größen der Baumaßnahme sind schriftlich einzureichen

 

-         Aus der kleingärtnerischen Nutzung, den Standortansprüchen der Obstbäume und wegen der engen Nachbarschaft ergeben sich Einschränkungen bei der Gehölzwahl, so dass insbesondere das Anpflanzen von Haselnuss, Walnuss sowie Holunder nicht erlaubt ist. Verboten ist die Anpflanzung von großwüchsigen Waldbäumen. Diese dürfen nur im öffentlichen Gemeinschaftsbereich auf Veranlassung des Vorstandes gepflanzt werden

 

-         Die Verbrennung  nicht kompostierbarer Abfälle ist grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind durch das Umweltamt genehmigte bzw. bekannt gegebene Brennzeiten (Aushänge beachten). Die Verbrennung erfolgt dann in eigener Verantwortlichkeit entsprechend dem Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen

 

-         Die Hauptwege sind bis zur Mitte von jedem Anlieger unkraut- und moosfrei zu halten

-         Das Befahren der Kleingartenanlage mit Kraftfahrzeugen oder Gespannen ist in der Regel nicht gestattet. Ausnahmen sind die Anfuhr von Dung, Baumaterialien oder Einrichtungsgegenständen für den Garten, die durch Größe und Gewicht den Transport notwendig machen und die Anlieferung von Ware für das Vereinsheim

 

-         Die Gartenfreunde sind verpflichtet, auf Einhaltung von Ruhe, Ordnung und Sicherheit für sich, ihre Angehörigen und Gäste zu achten. Um diese Forderungen durchzusetzen sind folgende Festlegungen verbindlich:

·       Eine den Nachbarn belästigende und den Erholungswert beeinträchtigende Geräuschverursachung ist verboten.

·       Lärmintensive Arbeiten dürfen täglich von 19.00 Uhr bis 07.00 Uhr werktags und samstags nicht ausgeführt werden. Samstag ist die Mittagsruhe von 12.30 – 14.30 Uhr einzuhalten. Sonntags sind sie generell zu unterlassen.

·       Radio- und Phonogeräte sind so zu betreiben, dass keine Beeinträchtigung der Nachbarn erfolgt.

·       Radfahren in der Anlage ist nicht gestattet. Die Fahrräder sind in den Parzellen abzustellen.

·       Jede gewerbliche Betätigung, jeglicher Handel und die damit verbundene Werbung ist in der Anlage verboten.

·       Der Umgang mit Waffen und Schussgeräten ist im Bereich der Anlage verboten.

·       Eingangstore und -türen sind am Abend nach den  Festlegungen zu schließen.

·       Das Aufstellen von Wohnwagen bzw. das Zelten im Bereich der Gemeinschaftsanlage ist nicht erlaubt.

·       Die Nutzung von Gartenlauben zum dauernden Wohnen ist nach BKleingG nicht gestattet. Gelegentliche Übernachtungen sind zulässig.

·       Hunde und Katzen sind im öffentlichen Bereich der Anlage an der Leine zu führen. In der eigenen Parzelle sind sie unter ständiger Aufsicht zu halten. Verunreinigungen und Hundekot  im öffentlichen Bereich sind durch den Tierhalter unverzüglich zu beseitigen.

-         Im Bereich des Parkplatzes  ist beidseitig generell quer zur Fahrtrichtung zu parken !